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Medienpsychologie

KASPERSKY-PRESSEMITTEILUNG VOM 11. JULI 2018: An deutschen Arbeitsplätzen herrscht Cyberstress

24.07.2018

Kaspersky-Studie: Arbeitnehmer fürchten Hacker, Malware, aber auch Alltägliches. Moskau/lngolstadt - Wachsende Cyberbedrohungen stressen deutsche Arbeitnehmer immer mehr. Die Ergebnisse einer aktuellen Kaspersky-Studie zu diesem Thema sind alarmierend: So sind 32,2 Prozent der deutschen Arbeitnehmer durch die Angst gestresst, Opfer eines Hackerangriffs zu werden. Aber auch alltägliche Aufgaben wie das Halten einer Präsentation (43,2 Prozent) oder das Gestehen von Fehltritten stresst Arbeitnehmer in der Arbeit (28 Prozent).

Cyberstress in deutschen Büros breitet sich aus, und zwar nicht nur wegen der Angst, Opfer eines Hackangriffes zu werden. Fast die Hälfte (47,4 Prozent) der Befragten hat Angst davor, Opfer von Viren, Ransomware oder schädlichen Links und Anhängen in E-Mails zu werden.Nicht verwunderlich, da ein Drittel (38,7 Prozent) es für durchaus wahrscheinlich hält, dass ihnen in den nächsten zwölf Monaten ein Cybersicherheitsvorfall widerfahren könnte. Das und die Tatsache, die eigenen Arbeitsgeräte schützen zu müssen (57,2Prozent), führen bei den Deutschen zu Cyberstress.

„Es ist wahrscheinlicher, einen Cyberangriff am Arbeitsplatz zu erleben“, warnt Milos Hrncar, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Denn Cyberkriminelle werden mit Social Engineering versuchen, in Systeme von Unternehmen einzudringen. Es ist nachvollziehbar, wenn Arbeitnehmer ein gutes Stück Vertrauen in die IT-Systeme ihrer Arbeitgeber setzen, doch sollten sie weiter wachsam bleiben gegenüber allen Signalen eines Cyberangriffs - sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz.“

„Cyberstress am Arbeitsplatz kann eine nicht unwesentliche gesundheitliche Belastung darstellen“, so Prof. Dr. Frank Schwab, Medienpsychologe an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Projekt PromptNet. „Im Arbeitskontext darf man vermuten, dass Cyberstress Fehlzeiten, Krankheit und eventuell final sogar das Ausscheiden aus der Organisation begünstigt, da langfristig das Commitment sinkt. Stress geht zumeist mit belastenden Emotionen einher. Ärger, Verachtung oder auch Scham können im Kontext von stressartigen Situationen auftreten - das kann sogar bis hin zu Hilf- und Hoffnungslosigkeit gehen.“

Es beunruhigt die Arbeitnehmer aber auch, dass sie eine E-Mail an die falsche Person schicken könnten: 36,4 Prozent haben Angst, ihnen könnte ein solches Missgeschick unterlaufen. Ebenso das Surfen auf Webseiten mit unangebrachten Inhalten bei der Arbeit, macht 23,1 Prozent der Deutschen unruhig. Aber auch alltägliche Arbeitsaufgaben, wie das Halten einer Präsentation stresst 43,2 Prozent der deutschen Arbeitnehmer. Fast ein Drittel (27,6 Prozent) empfindet es als stressig, Fehltritte zu gestehen. Gerade in Hinblick auf das Cybersicherheitsverhalten in Unternehmen ist dies problematisch, da sich die Folgekosten eines Sicherheitsvorfalles durchschnittlich auf bis zu 1,23 Millionen US-Dollar belaufen [2].

Mehr Informationen zum Thema Cyberstress finden sich unter kas.pr/32fo

[1] Für die Studie wurden 1.000 deutsche Nutzer im Mai 2018 von Opinion Matters im Auftrag von Kaspersky Lab befragt. kas.pr/32fo [2] kas.pr/economics_report

Nützlicher Link: Kaspersky-Blog „Datenpannen verursachen Cyberstress“: kas.pr/32fo

 

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