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Medienpsychologie

Band zur Evolutionspsychologie von Videospielen erschienen

08.11.2018

Der von Johannes Breuer, Daniel Pietschmann, Benny Liebold und Benjamin Lange herausgegebene Band „Evolutionary psychology and digital games: Digital hunter-gatherers“ ist bei Routledge erschienen.

Der Sammelband „Evolutionary psychology and digital games: Digital hunter-gatherers“, herausgegeben von Johannes Breuer, Daniel Pietschmann, Benny Liebold und Benjamin Lange, ist mittlerweile in New York bei Routledge erschienen. Basierend auf biopsychosozialen Theorien und empirischen Befunden versucht der Band in 17 Kapiteln, Fragen wie diese zu beantworten:

Warum überhaupt spielen Menschen Computer- und Videospiele, und nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene? Kann derartiges Spielverhalten als adaptives Verhalten verstanden werden? Warum sind gewalthaltige Spiele, gerade unter jungen Männern, so populär? Und warum sind andererseits Spiele, die das soziale Miteinander simulieren (z. B. Die Sims), so populär – und dies wiederum gerade unter jungen Frauen? Kann Verhalten aus Spielen in das echte Leben transferiert werden (und umgekehrt)? Warum sind insbesondere sog. Open-World-Spiele (z. B. GTA), in denen Explorieren und Ausprobieren zentrale Elemente darstellen, so beliebt? Warum folgen so viele Spiele, ähnlich wie Filme, einer Rette-die-Welt-Logik? Und warum finden sich in Videospielen so viele supernormale Figuren, seien es hyperfeminine, hypermaskuline oder extreme kindchenschematische Figuren.

Der Lehrstuhl Medienpsychologie hat insgesamt drei Kapitel zum Band beigesteuert:

“Why an Evolutionary Psychological Approach to Digital Games?“ von Benjamin Lange, Johannes Breuer, Benny Liebold und Daniel Pietschmann

“Digital Sandboxes for Stone Age Minds: Virtual Worlds as Bischofian Fitness Potential Landscapes” von Michael Brill, Benjamin Lange und Frank Schwab

“Game On: Sex Differences in the Production and Consumption of Video Games” von Benjamin Lange und Frank Schwab

Eine Leseprobe findet sich hier :
 

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